Heute geht es ins Museum
   
Sollten Sie gesehen haben:
Puschkin-Museum
Tretjakow-Galerie
Kolomenskoje
   

Puschkin-Museum

Das staaliche Museum der bildenden Künste A.S. Puschkin, so der offizielle Name, gehört zu den bekanntesten Museen in Moskau. Westeuropäische Kunst ist dort stark vertreten - nach der St. Petersburger Hermitage hat das Puschkin-Museum die größte Sammlung westeuropäischer Kunst. Das neoklassizistische Gebäude wurde von dem Architekten R. Klein in der Zeit von 1898 - 1911 erbaut. Die Werke so mancher berühmter Künstler wie van Gogh, Cezanne, Rubens, Picasso, Monet, Renoir, El Greceo, Rembrandt, Gauguin, Botticelli, Perugino, Canaletto, Van Dyck und, und, und, haben hier ihren Platz gefunden....
Metro: Kropotkinskaja. Wochonka ul. 12, Di-So 10-20 Uhr

Und da wäre dann noch das Puschkin-Museum für Literatur in der Pretschistenka ul. Nr. 12/2. Alexander S. Puschkin, der große russische Dichter hat in dem Gebäude nie gewohnt, allerdings ist dort eine interessante Sammlung von persönlichen Gegenständen, Manuskripten, Briefe etc. zu sehen.
Di-So 10 - 17 Uhr, Metro: Kropotkinskaja
 

Das Tolstoj-Museum befindet sich gleich auf der anderen Straßenseite (Haus 11). Leo Tolsoj (1828-1910) kennen die meisten von Ihnen. "Anna Karenina" und "Krieg und Frieden" gehören wohl zu den bekannsten Werken. Ein besonderer Leckerbissen: Der Erfinder Edison hat seinen Phonographen dem Schriftsteller geschenkt. Von einer Kopie einer Platte ist dann die Orginal-Stimme Tolstojs zu hören. Schwelgen Sie in der Vergangenheit zwischen alten Büchern, Möbeln, Manuskripten...
Mi, Fr 12-20 Uhr, Sa, So, Di 11-17:30 Uhr
Kunstliebhaber kommen an der Tretjakow-Galerie nicht vorbei.
Hier ist die russische Kunst zu Hause. Der Kaufmannssohn Pawel Tretjakow (1832-1898) hat diese Sammlung in jahrelanger Arbeit zusammengetragen. Der Stadt Moskau schenkte er die Sammlung dann im Jahre 1892, also wenige Jahre vor seinem Tod. Mehr als 10 Jahre wurde die Galerie restauriert - jetzt erstrahlt sie wieder in altem Glanz. Auf knapp 20.000 Quadratmetern befinden sich ca. 50.000 Exponate - überwiegend aus Russland / Sowjetunion.
Lawruschninski pereulok 10, Di-So 10-19, Metro: Tretjakowskaja

Tretjakow-Galerie

Kolomenskoje
Christi-Himmelfahrts-Kirche
Die größte Zeltdachkirche Rußlands

Kolomenskoje: Außerhalb des Stadtzentrums liegt im Süden die Anlage Kolomenskoje in einem großen Park am Hochufer des Moskwa-Flusses. Dies war der Sommersitz von Dmitrij Donskoi. Peter I hat hier einen Teil seiner Kindheit verbracht. Sehenswert ist die Steinkirche (siehe Bild) und auch die Kirche der Gottesmutter von Kasan mit ihren strahlend blauen Zwiebeltürmen, die mit goldenen Sternen verziert ist. Außerdem befindet sich auf dem Gelände ein Freilichtmuseum. Holzhäuser aus ganz Russland wurden zusammengetragen und hier aufgebaut.
Metro: Kolomenskaja - dann ca. 10 Minuten zu Fuß
Historisches Museum
Im roten Backsteingebäude am Roten Platz verbirgt sich das Historische Museum. Dort können Sie sich auf einen Streifzug durch die russische Geschichte begeben. Mehr als 250.000 Exponate in über 50 Sälen zeugen von einer spannenden Geschichte dieses Landes. Der "spannendste" Teil, die Sowjetepoche, fehlt leider. (Bitte melden Sie sich bei uns, falls sich diese Bemerkung erübrigt hat!) Sie ist selbst hier noch nicht ver- und aufgearbeitet. Ausstellungsstücke sind nur in russischer Sprache beschriftet (obwohl von Ausländern der dreifache Preis verlangt wird).
Mo, Mi-So, 11-18 Uhr

Auch interessant: Auf der Rückseite des Museumgebäudes treffen sich oft Männer und Frauen zu, oft lautstarken, politischen Diskussionen über "Gott und die Welt".

Qualitätsurteil: Nur für wirklich Geschichts- und Zareninteressierte und diejenigen unter Ihnen, die die Russische Sprache beherrschen.

Alternative: Auf dem Roten Platz bieten einige Russen Einzelführungen in deutscher Sprache an. Die Stunde kostet 10-15 US-Dollar. Sie können feilschen...


Historisches Museum




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