Visum & Zoll
 

Vor der Einreise: VISUM

Bei den Herren vom Zoll
Nach der Einreise: Registrierung
Devisenbestimmungen
Hilfe - ich habe alle meine Dokumente verloren!
Russische Botschaft
 

Wo bekomme ich eine "Eintrittskarte"?

 

 

Falls Sie ihr Visum nicht durch einen Reiseveranstalter besorgen lassen, können Sie sich hier über Visaarten,erforderliche Unterlagen, Fristen und Kosten informieren.
 

Konsularabteilung der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland
Behrenstr. 66,
10117 Berlin

Persönliche Beantragung ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr möglich.
posolstvo@russische-botschaft.de

Für Bürger aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt; Mecklenburg-Vorpommern

Generalkonsulat in
Waldstraße
4253177 Bonn
Telefon: 0228 / 31 20 75, 31 20 83, 31 20 89
(bis 13:00 Uhr)
konsulat@russische-botschaft.de

 

Für Bürger aus Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Generalkonsulat
Am Feenteich 20
22085 Hamburg
Telefon: 040 / 227 63 80
general.konulat-hamburg@DEBITEL.NET

Für Bürger aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein

       
 

Generalkonsulat
Kickerlingsberg 18
04105 Leipzig
Telefon: (0341) 585 18 76
rusgenkon_leipzig@t-online.de

Für Bürger aus Sachsen, Thüringen

Generalkonsulat
Seidlstraße 28
80335 München
Telefon: 089 / 592528, 592503
MO, DI, MI, FR 09:00 - 13:00

Für Bürger aus Bayern

Sofern Sie den kostenpflichtigen Beratungsservice hinsichtlich der Visabeantragung, Einladungen nach Russland usw. in Anspruch nehmen möchten, wählen Sie bitte die Servicenummer 030/22-65-11-84 (in Deutsch); 030/22-65-11-83 (in Russisch) oder senden Sie Ihre Anfrage per Fax 0190-773313 (0,78 EUR/Min) zu.

       
   

Generalkonsulat
Burgelsteinstraße 2
A-5020 Salzburg
Telefon: +43 662 624184
Fax: (+43) 662 217434
rusgencons@salzburg.telecom.at

Botschaft der Russischen Föderation
Brunnadernstraße 53
CH-3006 Bern
Schweiz
Telefon: (+41) 31 352 05 67
rusbotschaft@datacom.ch

   

Botschaft der Russischen Föderation
Reisnerstraße 45-47
A- 1030 Wien
Österreich
Telefon: Tel: (+43) 01- 712 1229
russian@embassy.vienna.at

Generalkonsulat
24, rue Schaub
CH-1202 Genf
Telefon: (+41) 22 734 79 55
   

Einreise
Persönliche Gegenstände dürfen Sie in vernünftigen Mengen mitbringen (Also nur einen Staubsauger pro Person!). Das gilt auch für Fotoapparate, Videokameras, Radio, Instrumente. Geschenke dürfen zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Pornographie, Drogen oder Waffen ist nicht erlaubt. Tragen Sie alle wertvollen Gegenstände (besonders teuren Schmuck, Videokamera etc.) ein. 

Außerdem ist es erlaubt, ausländische Devisen in die Russische Föderation einzuführen. Summe und Währung müssen Sie in der Zolldeklaration angeben. Für die Ausfuhr von Devisen brauchen Sie eine Herkunftsbescheinigung, nämlich Ihre abgestempelte Einreise-Zolldeklaration. Sonst kann es sein, dass Sie Ihr eigenes Geld nicht wieder ausführen dürfen.
Das Einreiseformular muss bei der Einreise vom Zoll abgestempelt werden, sonst hat es keine Gültigkeit! Selbst wenn Sie also ein freundlich lächelnder Zöllner durch den Zoll winken will: Verlangen Sie ebenso freundlich einen Stempel!

  Migrationskarte
Während Sie die Zollerklärung erst nach Empfang Ihres Gepäcks benötigen, also beim Warten auf das Gepäck noch Zeit haben, sie auszufüllen, muss die Migrationskarte schon bei der Passkontrolle vorgelegt werden. Füllen Sie die Karte also auf jeden Fall schon im Flieger oder in der Schlange vor der Passkontrolle aus!
    Zolldeklaration
Bei der Einreise müssen Sie eine Einreisedeklaration und eine Migrationskarte ausfüllen. Diese Formulare bekommen Sie meistens schon im Flugzeug - so bleibt Ihnen genügend Zeit zum Ausfüllen. Aber auch in der Gepäckband-Halle, also hinter der Passkontrolle; liegen Formulare der Zolldeklaration aus.
 
 

Es gibt am Zoll zwei Arten von Korridoren: rote und grüne. Sie können es sich sicher denken: grün heißt, dass Sie nichts zu verzollen haben und daher keine Zolldeklaration ausgefüllt haben, die deswegen auch nicht abgestempelt werden muss. Das heißt nicht, dass hier keine Stichproben gemacht werden können.

Jeder, der seine Zollerklärung abgestempelt haben möchte, muss durch einen der roten Korridore gehen!

  Kontrollen
Nach meinen Erfahrungen sind die Kontrollen recht lasch. Über eine Dose Kaviar mehr oder weniger regt sich kaum einer auf (allerdings fragen die deutschen Zöllner bisweilen bei der Ankunft in Deutschland!). Ausnahme: An Feiertagen, wenn alle Leute die Koffer voller Geschenke haben. Zu Weihnachten habe ich mal versucht, 20 Dosen Kaviar auszuführen (ohne Deklaration) - ich musste kräftig Zoll draufzahlen. Die Tatsache, dass Kontrollen manchmal lasch sind, soll Sie aber nicht ermutigen, einen Ikonen-Schmuggel-Ring aufzubauen. Davon gibt es schon genug.
Das am Flughafen Scheremetjewo herrschende System von roten und grünen Zoll-Korridoren ist verwirrend, weil bisweilen die Schalter der einen Farbe gar nicht besetzt sind. Lassen Sie sich nicht zum Mogeln verleiten! Wenn Sie größere Geldbeträge oder größere Mengen anzeigepflichtiger Waren dabeihaben und nicht sicher sind, ob Sie alles in Moskau verbraten werden, dann gehen Sie auf die Beamten zu und bemühen Sie sich um einen Stempel auf Ihrer Zolldeklaration! Manchmal hilft ein Lächeln.
  Ausreise:
Bei der Ausreise müssen Sie wieder eine Zolldeklaration ausfüllen. Sie dürfen problemlos alles ausführen, was Sie bei der Einreise haben abstempeln lassen. Generell gilt: Für viele Dinge (Antiquitäten, Kunstgegenstände, Münzen, alte Bücher etc.) brauchen Sie eine spezielle Ausfuhrerlaubnis vom Kulturministerium (darum kümmert sich meist der Verkäufer) - es könnte sich nämlich um ein nationales Kulturgut handeln. Heben Sie generell alle Belege auf, wenn Sie Geschenke, Souvenirs, Kaviar etc. kaufen.
Bei der Ausfuhr von Devisen gilt also: Man muss belegen können, woher das Geld stammt (z. B. anhand von Bankquittungen, Quittungen aus den Geldautomaten oder der Zollerklärung von der Einreise)
Grundsätzlich gilt: Devisen einführen ist einfacher als deren Ausfuhr. Also: Geben Sie einfach alles aus und unterstützen Sie damit die russische Wirtschaft!
   
   

Aktuelle Vorschriften und Bestimmungen:
Über die aktuellsten Veränderungen informiert Sie auch die Deutsche Botschaft Moskau auf ihrer Aktuell-Seite.

 

 
     

Registrierung  
 

Nach der Ankunft müssen Sie Ihr Visum innerhalb von 3 Tagen registrieren lassen - ansonsten könnten Sie Probleme bekommen. Diese Prozedur wird Ihnen normalerweise durch Ihr Hotel oder die einladende Organisation abgenommen.

Dieses Registrierungdokument müssen Sie ständig bei sich führen! Sie ersparen sich im Falle einer Ausweiskontrolle auf der Straße lange Verhandlungen und offizielle oder unoffizielle Geldforderungen der Behörden.

 
    Sollten Sie Individual-Reisender sein, müssen Sie sich selbst um die Registrierung kümmern: Registrierungsbüro in Moskau:
UVIR, Ulitsa Pokrovka 42, Metro: Kitaj-Gorod und weiter mit dem Trollejbus 25 oder 45. Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do 10 - 13 Uhr, 15 - 16 Uhr, Frei 10 - 13 Uhr, 15 - 16:30 Uhr. Rechnen Sie mit langen Warteschlangen.
 

Diese Registrierung erscheint einem oft sinnlos, weil sich normalerweise während des gesamten Aufenthalts niemand dafür interessiert. Bei der Ausreise wird auch nicht danach geschaut. Viele ersparen sich die Mühe, manche vergessen es aus Unkenntnis - und nichts passiert! Die Anti-Terror-Arbeit auf den Moskauer Straßen erhöht aber die Wahrscheinlichkeit, dass man früher oder später in eine Ausweiskontrolle gerät, vor allem, wenn man eine "Person kaukasischen Aussehens" ist.

 

 
   

 

 

   

Verlust

   
  Wenn Sie die Zolldeklaration verlieren, sollten Sie sich eine Ersatzbescheinigung besorgen. Nehmen Sie Ihre Bescheinigung mit, die Sie von der Polizei erhalten haben, um den Nachweis zu führen, dass Sie die Unterlagen verloren haben. Adresse: Ulitsa Marinoi Roschtschy, 12, Telefon: 971 1178. Sollten Sie keine Deklaration bei der Ausreise vorweisen können, kann es passieren, dass Sie die eingeführten Devisen nicht wieder ausführen dürfen - schließlich können Sie keinen Nachweis erbringen, dass die Einfuhr legal erfolgte. Bewahren Sie auch alle Quittungen auf, die Sie beim Geldwechsel erhalten haben.    
    Kopien von allen Dokumenten
Machen Sie sich generell eine Kopie von Reisepass und Visum - bewahren Sie diese Kopien sicher und separat auf. Sollten Sie Dokumente verlieren: Wenden Sie sich an die Polizei und melden den Verlust. Sie bekommen vermutlich Ihre Papiere nicht wieder - aber Sie erhalten ein Vermerk über den Verlust. Bei Ihrer Botschaft erhalten Sie innerhalb kürzester Zeit einen Ersatzpass (denken Sie an Passfotos). Ein Ersatzvisum erhalten Sie im Registrierungsbüro UVIR, Ulitsa Pokrowka 42, Metro: Kitaj-Gorod und weiter mit dem Trollejbus 25 oder 45. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 10 - 13 Uhr, 15 - 18 Uhr, Frei 10 13 Uhr, 15 - 17 Uhr. Rechnen Sie mit langen Warteschlangen.
 
      Korruption
Obwohl Zollbeamte verdammt schlecht bezahlt werden, sollten Sie auf keinen Fall versuchen den Beamten zu bestechen. Also keine 20 Dollar-Note in den Pass legen. Sie sind mit den Gepflogenheiten der Korruption nicht vertraut und bringen sich evtl. in Teufels Küche. Abgesehen davon: Bestechung ist, wie auch in good old Germany, strafbar. Sollten Sie sich dennoch bei Wasser und Brot im Staatsgefängnis wiederfinden oder Probleme mit der Ausreise haben: Informieren Sie Ihre diplomatische Vertretung. Falls Sie es können, hihi.
    Erfahrung
Schildern Sie mir Ihre Erfahrungen! Sie können anderen das Reisen erleichtern.

Erfahrungsbericht von Heinrich Sievers über seine Reise im Sommer 2001

 
     

Besondere Zollvorschriften (Devisen) Stand:
14. 06.2005


Hinsichtlich der Ein- bzw. Ausfuhr von Devisen ist Folgendes zu beachten:

Nach derzeit gültigen Devisenvorschriften müssen lediglich Beträge ab einer Höhe von 10.000,- USD bei der Einreise deklariert werden(lückenloses Ausfüllen des Zoll-Anmeldeformulars, Benutzung des roten Zollkorridors, Siegelung des Formulars durch den Zoll). Bei der Einfuhr von geringeren Beträgen kann jeweils der grüne Zollkorridor benutzt werden. Bei der Ausreise können Devisen im Wert von bis zu 3.000,- USD frei ausgeführt werden. Liegt der auszuführende Betrag zwischen 3.000,- und 10.000,- USD, reicht eine einfache Deklarierung beim Zoll aus (Benutzung des roten Zollkorridors). Lediglich bei Beträgen über 10.000,- USD ist zusätzlich zur Deklarierung entweder die vorherige Einfuhr des Betrages mittels gesiegelter Zolldeklaration oder Überweisungsbescheinigung einer Bank nachzuweisen. Devisenschmuggel (nichtdeklarierte Ausfuhr von Devisen) bleibt strafbar und kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrages und einer Geldstrafe zu einer mehrmonatigen Untersuchungshaft führen.

Es wird geraten, Bargeld in kleiner Stückelung (Dollar oder Euro) mitzunehmen und nach und nach kleinere Beträge (Wechselkursschwankungen) zu tauschen. Geld sollte nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben getauscht werden.

Die Bargeldbeschaffung mit Kreditkarten (VISA, EURO, MASTER), Reiseschecks (American Express, VISA, EURO, MASTER) und durch Überweisungen ist möglich. Die Beträge werden in zahlreichen Bankfilialen auch in Devisen (USD oder Euro) ausgezahlt. In Moskau existieren zur Zeit ausreichend Geldautomaten, an denen Bargeld in Landeswährung abgehoben werden kann. In der Vergangenheit ist es zu Fällen von Missbrauch von EC-Karten und Kreditkarten gekommen: mehrere russische Geldautomaten wurden offensichtlich derart manipuliert, dass bei der Bargeldabhebung die Geheimnummer und die Datensätze "kopiert" und dann unberechtigt Bargeld-Abhebungen zu Lasten des jeweiligen deutschen Kartenkontos getätigt wurden. Beim Einsatz der Karte am Geldautomaten sollte auf Veränderungen bzw. Manipulationen an der Eingabetastatur und am Einzugsmechanismus sowie auf unbeobachtete Eingabe der Geheimnummer geachtet werden.

Das Auswärtige Amt rät dringend, auf Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung zu achten. Reisehinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts.

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Verweise auf Reisehinweise in den Geschäftsbedingungen von Reiseveranstaltern sind für das Auswärtige Amt nicht verbindlich. Gesetzliche Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen.

 

 
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Referat 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000
 
 

 

 

   

Verlust

   
  Wenn Sie die Zolldeklaration verlieren, sollten Sie sich eine Ersatzbescheinigung besorgen. Nehmen Sie Ihre Bescheinigung mit, die Sie von der Polizei erhalten haben, um den Nachweis zu führen, dass Sie die Unterlagen verloren haben. Adresse: Ulitsa Marinoi Roschtschy, 12, Telefon: 971 1178. Sollten Sie keine Deklaration bei der Ausreise vorweisen können, kann es passieren, dass Sie die eingeführten Devisen nicht wieder ausführen dürfen - schließlich können Sie keinen Nachweis erbringen, dass die Einfuhr legal erfolgte. Bewahren Sie auch alle Quittungen auf, die Sie beim Geldwechsel erhalten haben.    
    Kopien von allen Dokumenten
Machen Sie sich generell eine Kopie von Reisepass und Visum - bewahren Sie diese Kopien sicher und separat auf. Sollten Sie Dokumente verlieren: Wenden Sie sich an die Polizei und melden den Verlust. Sie bekommen vermutlich Ihre Papiere nicht wieder - aber Sie erhalten ein Vermerk über den Verlust. Bei Ihrer Botschaft erhalten Sie innerhalb kürzester Zeit einen Ersatzpass (denken Sie an Passfotos). Ein Ersatzvisum erhalten Sie im Registrierungsbüro UVIR, Ulitsa Pokrowka 42, Metro: Kitaj-Gorod und weiter mit dem Trollejbus 25 oder 45. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 10 - 13 Uhr, 15 - 18 Uhr, Frei 10 13 Uhr, 15 - 17 Uhr. Rechnen Sie mit langen Warteschlangen.
 
      Korruption
Obwohl Zollbeamte verdammt schlecht bezahlt werden, sollten Sie auf keinen Fall versuchen den Beamten zu bestechen. Also keine 20 Dollar-Note in den Pass legen. Sie sind mit den Gepflogenheiten der Korruption nicht vertraut und bringen sich evtl. in Teufels Küche. Abgesehen davon: Bestechung ist, wie auch in good old Germany, strafbar. Sollten Sie sich dennoch bei Wasser und Brot im Staatsgefängnis wiederfinden oder Probleme mit der Ausreise haben: Informieren Sie Ihre diplomatische Vertretung. Falls Sie es können, hihi.
    Erfahrung
Schildern Sie mir Ihre Erfahrungen! Sie können anderen das Reisen erleichtern.

Erfahrungsbericht von Heinrich Sievers über seine Reise im Sommer 2001

 

 

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